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Albertuszentrum

Herzgesunde Ernährung: #726 Sizilianische Tomatenpfanne mit Kabeljau und Schollenfilet – aufgewärmt mit Drillingen und Salatherzen

Zutaten für 2 Personen

  • Eine gut durchgegarte sizilianische Tomatenpfanne mit Kabeljau und Schollenfilet (drei Tage alt, Rp. #724)
  • 350 g kleine Drillinge
  • 2 Salatherzen

Für das Dressing

  • 5 EL hochwertiges natives Olivenöl extra
  • 2 EL Aceto Bianco
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 1 TL gemischte Salatkräuter (getrocknet oder frisch)
  • Grobes Meersalz nach Geschmack

Zubereitung

Die Drillinge mit Schale in leicht gesalzenem Wasser oder im Dampfgarer garen, bis sie weich sind. Das Dämpfen erhält den Eigengeschmack und sorgt dafür, dass die Kartoffeln ihre feste Konsistenz behalten. Nach dem Garen warm halten.

Währenddessen die sizilianische Tomatenpfanne langsam bei mittlerer Hitze in einer Pfanne oder einem flachen Topf mit Deckel erwärmen. Dabei nur gelegentlich vorsichtig umrühren, damit die Fischstücke ihre Form behalten. Die Sauce sollte vollständig heiß werden und leicht köcheln. Gerade bei Tomatensaucen entfalten sich die Aromen nach einem Tag im Kühlschrank häufig noch intensiver – Kräuter, Knoblauch, Kapern und Oliven verbinden sich zu einem besonders harmonischen Gesamtgeschmack.

Die Salatherzen längs halbieren oder in breite Streifen schneiden. Für das Dressing Olivenöl, Aceto Bianco, Dijon-Senf, Salatkräuter und etwas grobes Meersalz kräftig verrühren, bis eine cremige Emulsion entsteht. Erst unmittelbar vor dem Servieren mit dem Salat vermengen.

Die heißen Drillinge zusammen mit der aromatischen Tomatenpfanne auf vorgewärmten Tellern anrichten. Den frischen Salat daneben platzieren und mit dem würzigen Dressing beträufeln.

Wissenswertes

Das Aufwärmen eines bereits vollständig durchgegarten Fischgerichts in einer Tomatensauce ist aus hygienischer Sicht völlig unproblematisch, sofern einige Grundregeln eingehalten werden. Das Gericht sollte nach dem ursprünglichen Kochen rasch abgekühlt und anschließend im Kühlschrank bei höchstens etwa 4 °Caufbewahrt werden. Beim erneuten Servieren wird es vollständig erhitzt, sodass die Sauce wieder heiß ist.

Durch den hohen Anteil an Tomaten, die leichte Säure sowie das vollständige Durchgaren eignet sich eine solche sizilianische Tomatenpfanne sehr gut zum Aufbewahren. Im Kühlschrank kann sie in einem gut verschlossenen Behälter in der Regel zwei bis drei Tage problemlos gelagert werden. Viele Köche schätzen solche Schmor- und Saucengerichte sogar am zweiten oder dritten Tag besonders, weil die Gewürze und Aromen dann noch besser miteinander verschmolzen sind.

Mit den gedämpften Drillingen, die die würzige Sauce hervorragend aufnehmen, und den knackig-frischen Salatherzen entsteht ein ausgewogenes, mediterranes Gericht, das eindrucksvoll zeigt, dass hochwertige Küche auch am Folgetag nichts von ihrem Genuss verliert – im Gegenteil: Oft gewinnt sie sogar noch an Geschmack.

Guten Appetit!

jpo